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Ökologie: Was es wirklich bedeutet und warum es für unsere Zukunft entscheidend ist

Von Emmanuel
Lesemodus:

In diesem Artikel geht es um Ökologie. Und falls du glaubst, schon alles über dieses Thema zu wissen, nimm dir trotzdem die Zeit zum Lesen, denn wir könnten dich durchaus überraschen, wenn wir über ECHTE Ökologie sprechen. Also mach es dir gemütlich und genieße diesen Moment, in dem wir das kapitalistische Denken mit unverhohlenem Vergnügen auseinandernehmen.

Seltsamerweise ist Ökologie ein Thema, das spaltet und das einige Fantasievorstellungen hervorruft, auf die man gut und gerne verzichten könnte. Manche stellen sich, kaum dass sie das Wort „Ökologe“ hören, gleich zwei Extreme vor: den mystischen Hippie, der Bäume umarmt, und den völlig verbohrten Aktivisten, der grundsätzlich gegen jede neue Technologie ist. Seien wir an dieser Stelle mal ehrlich: Ja, diese Klischees gibt es tatsächlich, und auf manche Ökologen passen sie wie die Faust aufs Auge. Aber unter uns gesagt, sie sind alles andere als eine Mehrheit, und wir respektieren ihre Philosophie, die allemal so viel wert ist wie die jener Menschen, denen jegliches Feingefühl abgeht.

Da sind natürlich auch all jene, die meinen, Ökologie müsse zwangsläufig mit Verzicht und ständiger Frustration einhergehen. Aber sagen wir es gleich von Anfang an: Ökologie sollte nicht wie eine freudlose Disziplin betrieben werden, bei der es einzig darum geht, sich Tag für Tag etwas zu versagen, um daraus irgendeinen Ruhm zu ziehen. Und wir werden uns nicht lange mit diesem Thema aufhalten, denn es ist längst zur Genüge bewiesen, dass die strafende Ökologie nirgendwohin führt.

Also kommen wir bitte zurück auf den Boden der Tatsachen, und zwar mit Freude und guter Laune 🙂 Denn im Grunde besteht echte Ökologie einfach darin, eine Welt aufzubauen, in der der Respekt vor der Natur und die menschlichen Bedürfnisse in vollkommenem Einklang voranschreiten. Dazu gehören insbesondere die regenerative Landwirtschaft, das ökologische Bauen und die erneuerbaren Energien. Das Ziel ist dabei jedes Mal, die Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig das natürliche Gleichgewicht zu wahren.

Dieser Ansatz entspricht einer pragmatischen Ökologie, die vor allem eine Sache der Wissenschaft und der Ingenieurskunst ist, die zu konkreten Lösungen führen. Das erklärt zweifellos, warum die brillantesten Köpfe der Welt Tag für Tag daran arbeiten, unsere Art zu produzieren, zu bauen und zu konsumieren neu zu denken.

Es ist also weder eine Schnapsidee noch eine zweitklassige Ideologie. Ganz im Gegenteil: Es ist die Fähigkeit, eine grundlegende Frage wirksam zu beantworten, die alle betrifft: Wie kann man nachhaltig leben, um unsere Zukunft zu sichern? Bevor man die Ökologie also in Bausch und Bogen mit einer Handbewegung abtut, lohnt es sich wirklich, sich zu fragen, was sie eigentlich bedeutet.

Die Ursprünge der Ökologie: eine Jahrtausende alte Geschichte

Beginnen wir, wenn du nichts dagegen hast, mit ein bisschen Geschichte. Denn die Ökologie wird viel zu oft als eine moderne Bewegung betrachtet, die mit dem Aufstieg des Umweltaktivismus gegen Ende des 20. Jahrhunderts entstanden sein soll. Dabei ist die Idee, Ökosysteme zu verstehen und zu bewahren, in Wirklichkeit ein mehrere Jahrtausende altes Konzept.

Denn wenn man bis in die Antike zurückgeht, und sogar noch weiter, dann entdeckt man, dass die alten Zivilisationen längst wussten, dass ihr Überleben von einem ausgewogenen Verhältnis zur Natur abhing. Und über Jahrhunderte hinweg, lange bevor das Wort „Nachhaltigkeit“ ins Rampenlicht gerückt wurde, hatten die indigenen Völker bereits Anbaumethoden entwickelt, die die Ökosysteme schonten. Zum Beispiel die Fruchtfolge, die von Mesopotamien bis ins mittelalterliche Europa verbreitet war. Das war eine erste Anwendung ökologischer Vernunft. Man kann auch China nennen, wo Traditionen wie das Feng Shui nicht bloß eine Frage der Ästhetik waren, sondern auch dazu dienten, Wohnstätten und Dörfer im Einklang mit den natürlichen Elementen anzuordnen.

In jüngerer Zeit, im 19. Jahrhundert, wurde die Ökologie zu einer eigenständigen wissenschaftlichen Disziplin. Aber lange bevor sie überhaupt einen Namen trug, warnten große Geister wie Alexander von Humboldt schon in der ersten Hälfte des Jahrhunderts vor den Gefahren einer Ausbeutung der Natur, ohne deren Grenzen zu begreifen. Es dauerte dann bis 1866, bis der deutsche Biologe Ernst Haeckel den Begriff „Ökologie“ prägte und ihn als die Lehre von den Organismen und ihrer Beziehung zur Umwelt definierte. Und viel später nahm Rachel Carson diese Fackel auf, um ihrerseits die verheerenden Folgen der Industrialisierung anzuprangern.

Aus diesen Beispielen lässt sich also ableiten, dass die Ökologie nicht bloß eine reflexhafte Reaktion auf die modernen Umweltprobleme ist. Auf dieser Grundlage lautet die eigentliche Frage also nicht, ob die Ökologie wichtig ist. Denn die eigentliche Frage ist vielmehr, warum wir diese Wissenschaft immer weiter herunterspielen, trotz allem, was wir bewusst oder unbewusst über sie wissen.

Definition, Etymologie und Bedeutung des Wortes „Ökologie“

Wenden wir uns nun der Etymologie zu. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn die Bedeutung der Wörter prägt unsere Art, die Welt zu sehen. Und das Wort „Ökologie“ macht da natürlich keine Ausnahme. Hier also seine Definition: Es stammt aus dem Altgriechischen, von oîkos (was Haus oder Lebensraum bedeutet) und lógos (was Lehre oder Rede bedeutet). Das heißt im Kern, dass Ökologie die Wissenschaft von unserem Lebensraum ist. Und dieser Lebensraum, das ist nicht bloß ein Wald, ein Fluss oder ein Stück bebaubares Land… Das ist schlichtweg unser ganzer Planet!

Wenn man von diesem Bild ausgeht, das die Erde mit unserem Zuhause vergleicht, dann verändert das unser Verhältnis zur Umwelt. Denn die meisten von uns kümmern sich um ihr Zuhause und halten es instand, damit die nachfolgenden Generationen bequem darin leben können.

Und doch behandeln wir unser gemeinsames Zuhause, anders als unsere eigenen vier Wände, oft mit einer unerträglichen Nachlässigkeit. Aber nicht unbedingt, weil wir verantwortungslos wären. Vielmehr ist darin der Einfluss einer verheerenden Politik zu erkennen, die zu immer mehr Konsum führt. So als könnten die Mauern des Hauses niemals einstürzen, so als würden seine Fundamente ewig halten.

Wenn wir aus diesem höllischen Räderwerk herauskommen wollen, müssen wir zuerst einmal richtig verinnerlichen, dass Ökologie nicht bloß der Respekt vor der Natur, vor den hübschen Blümchen und den kleinen Vögelchen ist. Denn weit darüber hinaus geht es vor allem um das vollständige Verständnis des Systems, das uns am Leben hält. Das heißt mit anderen Worten, dass wir uns vor jeder Handlung, die wir unternehmen, klar die Frage stellen müssen, welche Auswirkungen sie auf das Gleichgewicht dieses Hauses haben kann, das wir alle miteinander teilen.

Und das gilt für alle Tätigkeitsbereiche, ob in der Landwirtschaft, in der Industrie oder in der Stadtplanung. Aber leider ist das nicht das, was gerade passiert. Die ECHTE Frage, die sich daraus weiterhin ergibt, lautet also: Wie lange können wir es uns noch leisten, die Ökologie als umfassendes Steuerungsmodell zu ignorieren?

Die ökologische Ökonomie: ein alternatives Modell zum unendlichen Wachstum

Eins ergibt sich aus dem anderen, und so kommen wir dazu, über jene politische Steuerungsform zu sprechen, die sich „ökologische Ökonomie“ nennt. Leider ist das eine sehr ernst zu nehmende Alternative, die der breiten Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt ist. Dabei ist die ökologische Ökonomie keineswegs eine Randtheorie in der akademischen Welt. Und es ist wirklich schade, dass die Ökonomen im Sold der Finanzmacht, die durch die Fernsehstudios tingeln, um uns ihre verzerrten Analysen aufzutischen, nicht öfter davon sprechen. Aber wir wollen vorerst mal nett sein und einfach so tun, als würden wir uns nicht fragen, warum.

Wie dem auch sei, kommen wir zu unserer Erklärung zurück… Die ökologische Ökonomie ist ein wirtschaftlicher Bereich, der die physischen Grenzen unseres Planeten vollständig berücksichtigt. Anders als die herkömmlichen Wirtschaftsmodelle, die auf der Annahme eines unendlichen Wachstums beruhen, erkennt die ökologische Ökonomie an, dass die Ressourcen begrenzt sind und dass ein nachhaltiges System innerhalb dieser Grenzen funktionieren muss.

Also stelle ich einmal mehr die Frage: Warum wird dieses denkbar logische Konzept in den Medien so gut wie nie angesprochen? Das ist eine sehr wichtige Frage, also versuchen wir, sie zu beantworten, indem wir eine Theorie aufstellen, die alles andere als hirnrissig ist. Was mich betrifft, so ist die erste Antwort, die mir in den Sinn kommt, dass eine nachhaltige und funktionierende Wirtschaft nicht den Interessen derer dient, die die Macht in Händen halten. Ganz einfach, weil das aktuelle System ausschließlich auf kurzfristigem Profit und hemmungslosem Konsum beruht. Das setzt voraus, dass ein Wechsel zu einem anderen Modell, das dem Gleichgewicht statt der Ausbeutung den Vorzug gäbe, die Grundfesten der gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Macht gehörig ins Wanken bringen würde.

Wenn wir dazu verdammt sind, dieses nihilistische System zu ertragen, dann ausschließlich deshalb, weil die traditionellen Medien die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ständig ablenken, anstatt eine echte Debatte zu eröffnen. Dazu spielen sie permanent die Karte der Emotion aus und niemals die der Substanz. Statt also hochwertige Informationen darüber zu bekommen, wie man auf wissenschaftliche Weise eine Wirtschaft aufbaut, die wirklich für den Planeten funktioniert, überschütten sie uns mit Klatsch über Promis und mit inszenierten politischen Skandalen. Aber was kann man letztlich auch anderes erwarten von diesen Propagandaorganen, die alle den Großteil ihrer Einnahmen daraus ziehen, dass sie uns über die Werbung zu immer mehr Konsum antreiben? Die Frage sei gestellt!

Warum ist die politische Ökologie ein Fehlschlag?

Na ja, wie auch immer… Kommen wir nun zur Rubrik „Wie du dir im Sumpf der politischen Ökologie Freunde machst„. Und ich werde dich nicht lange auf die Folter spannen: Die politische Ökologie ist schlicht ein totaler Schiffbruch! Denn man muss leider feststellen, dass diese kunterbunte Strömung der Umweltsache oft mehr geschadet als genützt hat, weil sie sich nicht auf die wahren ökologischen Herausforderungen konzentriert.

Stattdessen hat sie sich in ideologischen Grabenkämpfen festgefahren, die spalten, anstatt zusammenzuführen. Und statt solide Lösungen vorzuschlagen, die Konsens finden, hat es diese politische Strömung, die anderen in Sachen Mauschelei in nichts nachsteht, am Ende geschafft, zahlreiche Wähler davon abzuhalten, für sie zu stimmen.

Das Ergebnis? Katastrophale Wahlergebnisse! Warum also dieses Desaster? Vielleicht, weil die Menschen, die die Umwelt wirklich schützen wollen, die Manipulationen und das hohle Gerede ganz klar durchschauen. Und vielleicht wissen sie auch, dass die Ökologie auf Fakten, Wissenschaft und Taten fußen muss und nicht auf politischem Zirkus. Auch das wäre damit gesagt! In der Hoffnung, dass die Botschaft bei den Hochstaplern ankommt, die eine schöne Sache für ihren persönlichen Vorteil unglaubwürdig machen.

Die verschiedenen Formen der Ökologie: sanft, radikal und pragmatisch

Kommen wir nun zu den verschiedenen Formen der Ökologie. Denn im Laufe der Zeit sind unterschiedliche ideologische Strömungen entstanden. Jede mit ihren eigenen Schwächen und ihren eigenen Widersprüchen. Diese Sichtweisen sind bei Weitem nicht alle gleich viel wert. Versuchen wir also, das Ganze ein bisschen zu entwirren.

Zunächst gibt es die „sanfte“ Ökologie. Sie ist diejenige, die sich reibungslos in den Kapitalismus einfügt, indem sie eine grüne Fassade bietet und gleichzeitig den Status quo aufrechterhält. Es ist die Version, die die Großindustrie beruhigt, indem sie ihr weismacht, ein paar Anpassungen würden ausreichen, um ein System zu heilen, das in den letzten Zügen liegt.

Am anderen Extrem steht die radikale Ökologie, die oft mit einem starren und beinahe dogmatischen Ansatz arbeitet. Anstatt zu überzeugen, versucht sie, den Wandel mit Gewalt durchzusetzen, und stößt damit Menschen vor den Kopf, die vielleicht bereit gewesen wären zuzuhören.

Und dann gibt es noch den dritten Weg, der als Einziger wirklich glaubwürdig ist. Ein intelligenter Ansatz der Ökologie, der auf konkrete Lösungen ausgerichtet ist. Diese Sichtweise, die die Komplexität der Welt anerkennt, stützt sich auf wissenschaftliche Tatsachen und konzentriert sich auf erreichbare Ziele, um sich vom aktuellen System zu befreien. Ihre Methode ist einfach: Anstatt eine Ideologie mit Gewalt aufzuzwingen, baut sie Brücken. Anstatt ins Leere zu schreien, beweist sie durch die Tat, dass eine andere Welt möglich ist. Letztlich ist es eine Ökologie, die sich nicht damit begnügt, den Kapitalismus zu kritisieren, sondern konkret gegen ihn handelt, indem sie parallel dazu ein besseres Modell aufbaut.

Ökologie und Wirtschaft: Der wahre Reichtum kommt vom Planeten

Kommen wir nun zum wirtschaftlichen Teil. Und die Ökonomen, die blindlings dem kleinen Handbuch des perfekten kleinen Kapitalisten folgen, täten gut daran, sich endlich ein für alle Mal in den Schädel zu hämmern, dass es die Ökologie ist, die den wahren Reichtum schafft, und nicht irgendwelche archaischen Systeme, die ausschließlich auf dem Recht des Stärkeren beruhen.

Denn das Credo dieser glühenden Verfechter des Profits um jeden Preis besteht darin, uns weismachen zu wollen, die Ökologie sei eine Last für die Wirtschaft. Dabei ist nichts falscher als das, denn es liegt doch auf der Hand, dass ein gesunder Planet die Grundlage jeden Reichtums ist. Man muss sich nur ansehen, wie viele Milliarden Jahr für Jahr wegen der Naturkatastrophen ausgegeben werden, die der Klimawandel hervorruft. Und wer ist dafür unmittelbar verantwortlich? Du kommst nie drauf: die erbärmliche Verwaltung der Welt durch das kapitalistische System!

Also müssen wir aufhören, uns vom hohlen Gerede der Marktwirtschaft nach Wall-Street-Manier hinters Licht führen zu lassen. Denn letzten Endes sind saubere Luft, fruchtbare Böden, ein stabiles Klima und gut bewirtschaftete natürliche Ressourcen die einzigen wahren Säulen des Wohlstands. Ohne sie kann kein einziges Wirtschaftssystem funktionieren.

Die Umwelt zu schützen ist also kein Opfer. Ganz im Gegenteil, es ist eine gewichtige Investition in unsere Zukunft, die es unseren Gesellschaften erlaubt zu gedeihen, anstatt unter der Last der Ressourcenerschöpfung und des Umweltchaos zusammenzubrechen. Und um die Skeptischsten unter euch endgültig zu überzeugen, möchte ich unbedingt klarstellen, dass es bei der Ökologie ganz und gar nicht darum geht, den Fortschritt zu bremsen, sondern ihn zu unserem Vorteil neu zu definieren.

Wie kann man konkret für eine ökologische Zukunft handeln?

Wenn dir nach dieser Klarstellung alles, was bisher dargelegt wurde, einleuchtend erscheint, dann stellst du dir vielleicht folgende Frage: Wie soll man handeln, wo doch klar feststeht, dass Politik und Organisationen daran scheitern, eine Form der Steuerung durchzusetzen, die zugleich alle Lebewesen und ihre Umwelt achtet?

Die Antwort ist einfach: Schluss mit der Zersplitterung, und konzentrieren wir uns auf ein Modell, das von der Mehrheit der Bevölkerung schnell akzeptiert werden kann. Zum Beispiel ein Modell, das auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist und nicht auf den permanenten Wettbewerb. Das wäre doch eine gute Grundlage, oder?

Was man also zu Beginn verstehen muss, ist, dass der wahre Wandel nicht dadurch kommt, dass man hofft, die Regierungen würden wie durch Zauberhand aufwachen. Und was die großen Umwelt-NGOs betrifft, da braucht man sich auch keine Illusionen zu machen, denn die machen einfach nur Geschäfte auf dem Rücken der Leichtgläubigen. Kurzum, man muss mit diesem Wahn aufhören, das System von innen verändern zu wollen, denn sämtliche Regeln sind gezinkt. Das hat also nicht die geringste Chance zu funktionieren.

In Anbetracht dessen verschwende weder deine Zeit noch deine Energie noch dein Geld in diesen Sackgassen. Denn eine positive Zukunft kann nur von Menschen kommen, die die Kontrolle über ihr Schicksal zurückgewinnen, indem sie für die Zukunft kluge Entscheidungen treffen. Das setzt voraus, konkrete Alternativen aufzubauen, damit jeder Schritt in Richtung Ökologie und Autonomie jene Kräfte schwächt, die von der Zerstörung profitieren.

Die Gewinnstrategie: sich in lokalen Kollektiven organisieren!

Und um hervorragende Ergebnisse zu erzielen, besteht die beste Strategie darin, sich in lokalen Kollektiven zu organisieren, am besten in informellen, um dem Gegner so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Auf diese Weise stehst du den Widrigkeiten nicht mehr allein gegenüber. Denn man muss es ganz klar anerkennen: Die Herausforderungen, mit denen unser Planet konfrontiert ist, sind viel zu gewaltig, um von einer einzigen Person oder gar von isolierten Grüppchen gelöst zu werden. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass wir zur Ohnmacht verdammt sind. Es bedeutet nur, dass wir uns zusammenschließen müssen, um in dieselbe Richtung zu gehen, damit wir aus der Rolle bloßer Zuschauer eines zusammenbrechenden Systems in die von Akteuren einer neuen Welt wechseln.

Denn es versteht sich von selbst, dass der Paradigmenwechsel nicht in klimatisierten Sitzungssälen stattfinden wird, und auch nicht auf Wahlkampfveranstaltungen. Also verschwende deine Zeit nicht mit Ablenkungsmanövern und handle vor Ort, indem du auf schöne Alternativen setzt, und das in einem Geist des Wohlwollens.

Auf Grundlage all dieser Elemente kommt hier die richtige Strategie, die du verfolgen solltest, wenn du willst, dass sich endlich etwas in die richtige Richtung bewegt. Fang damit an, einem lokalen Kollektiv beizutreten oder eines zu gründen, und sorge dafür, dass ein Zusammenhalt mit anderen Kollektiven entsteht. Wenn du auf diese Weise völlig dezentral handelst, werden die Kräfte, die uns unterdrücken und unsere Umwelt zerstören, keinerlei Angriffsfläche bei dir finden. Und wenn du das begreifen kannst, dann hast du alles über die modernen Guerillatechniken verstanden, die Früchte tragen.

Aber bevor du anfängst, in die Montur des Subcomandante Marcos zu schlüpfen, erlaube ich mir, dir einen Rat zu geben: Wenn du wirklich Aktionen auf die Beine stellen willst, die gelingen, dann behalte immer im Hinterkopf, dass man Fliegen nun mal nicht mit Essig anlockt und dass die Wahrheit mühelos über die Lüge siegt, wenn sie gut erklärt wird.

NovaFuture beitreten: gemeinsam das freie und ökologische Internet aufbauen

Nach diesen schönen Worten ist das, was wir dir unsererseits anbieten können, ein Austausch mit dir auf unseren Netzwerken, um zu schauen, wie wir gemeinsam vorankommen können. Und warum auf unseren freien Netzwerken und nicht woanders? Sehr gute Frage! Danke, dass du sie gestellt hast 🙂 Die Antwort ist einfach: Auf den Netzwerken, die den Milliardären gehören, die zu einem sehr großen Teil für all unsere Probleme verantwortlich sind, wirst du dich nicht entfalten können. Ob Facebook, Twitter, Instagram, Reddit… sie alle gehören vollständig den Feinden unserer guten Sache. Was genau erwartest du dir vor diesem Hintergrund eigentlich davon? Außer manipuliert zu werden und deine kostbare verfügbare Hirnzeit zu vergeuden? Wenn du die richtige Antwort kennst, überlasse ich es dir, uns auf dem richtigen Kanal zu antworten.

In der Zwischenzeit, bevor wir das Vergnügen haben, dich im freien Internet wiederzutreffen, sei dir nur gesagt, dass dieser Artikel viele Stunden Arbeit gekostet hat. Wenn du dir also 20 Sekunden Zeit nehmen könntest, um uns zu unterstützen, wäre das wirklich nett, denn das hilft uns ganz konkret dabei, den Ausbau der Website sowie all unsere Aktionen im echten Leben zu finanzieren. Wie auch immer, danke fürs Lesen und bis ganz bald zu neuen Abenteuern.

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