Die Salzwasserschüssel, die das Fass der Fake News zum Überlaufen bringt

Autor: Emmanuel Riolet

Die Desinformation hat wieder zugeschlagen! Seit einiger Zeit sprießen auf Klickköder-Seiten verlockende „Artikel“ aus dem Boden, die höchstwahrscheinlich von physikfernen Praktikanten und billigen KIs zusammengeschustert wurden. Und das Schlimmste an der Geschichte ist, dass sogenannte seriöse Mainstream-Medien diesen Schwindel eins zu eins übernehmen, ohne auch nur im Ansatz irgendetwas zu überprüfen!

Der Wundertrick der Stunde? Eine Schüssel Salzwasser auf die Fensterbank stellen, um „deine Wohnung zu entfeuchten“ und „deine Heizkosten zu senken“. Nicht weniger als das! Eine Schüssel Salzwasser… um deine Heizkosten zu senken 😀 Man hätte sich köstlich amüsiert, wenn nicht gerade Millionen von Lesern Schüsseln mit Salzlake auf ihre Fensterbänke stellen würden, weil sie glauben, es handle sich um eine wissenschaftlich belegte Tatsache. Man muss allerdings auch sagen, dass diese Falschmeldung meistens in der klassischsten Klickköder-Manier daherkommt: Was! Das kennst du nicht, also bist du ein Loser? Sofort nachmachen! Beeindrucke deine Freunde mit diesem Supertrick! Spare Hunderte Euro im Jahr mit diesem einfachen Trick… Und man könnte diese Liste noch ewig weiterführen, so sehr wurde dieser Schwachsinn in industriellem Ausmaß weiterverbreitet. Also, jetzt werden wir mal die Sache richtigstellen. Denn hier wird gründlich gearbeitet und kein Blödsinn nachgeplappert.

Das Argument der Klickköder-Seiten: Salz ist hygroskopisch

Das zentrale Argument all dieser Beiträge steckt in dem Fachwort „hygroskopisch“. Es bedeutet ganz genau: Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Salz ist hygroskopisch. Das stimmt absolut. Denn NaCl (Natriumchlorid), also dein ganz normales Kochsalz, ist tatsächlich eine ionische Verbindung, deren Natrium-Ionen (Na⁺) und Chlorid-Ionen (Cl⁻) eine starke Anziehungskraft auf polare Wassermoleküle ausüben. Das ist Chemie-Grundwissen auf Oberstufenniveau. Bis hierhin alles in Ordnung.

Aber es fängt an, komplett abzudriften, wenn die modernen Scharlatane dir sagen, du sollst dieses Salz… in Wasser auflösen?! Und genau da bricht alles zusammen. Denn in Wasser aufgelöstes Salz nennt man Salzlake. Und Salzlake ist kein Feuchtigkeitsabsorber. Ganz im Gegenteil.

Das physikalische Prinzip, das niemand überprüft hat

Halt dich fest, jetzt wird’s kurz thermodynamisch. Aber versprochen, wir halten es einfach 😉 Jede gesättigte Salzlösung besitzt einen sogenannten hygrometrischen Gleichgewichtspunkt. Das ist die relative Luftfeuchtigkeit, die diese Lösung in einem geschlossenen Raum von Natur aus aufrechtzuerhalten versucht. Das ist keine windige Theorie, das ist ein gemessenes und dokumentiertes Faktum des amerikanischen National Bureau of Standards (heute NIST), bestätigt durch 21 unabhängige Studien mit insgesamt über 1100 Einzelmessungen. Und das Ergebnis ist eindeutig, denn eine gesättigte NaCl-Lösung stabilisiert die relative Luftfeuchtigkeit bei rund 75 %. Lies diesen Satz nochmal genau und merk dir diesen Wert von 75%.

Die Schüssel Salzwasser entfeuchtet nicht… Sie befeuchtet!

Jetzt stell dir mal die Frage: Wie hoch ist die relative Luftfeuchtigkeit in deinem beheizten Wohnzimmer im Winter? Antwort: Zwischen 35% und 60% in den allermeisten Wohnungen. Manchmal sogar weniger, wenn du kräftig heizt. Und genau da liegt das Problem! Deine Schüssel Salzlake ist durch die Gesetze der Physik darauf programmiert, ein Gleichgewicht bei 75% zu erreichen. Aber dein Wohnzimmer liegt bei 50%. Was wird die Schüssel also tun? Sie wird Wasserdampf an die Luft abgeben, um die Umgebungsfeuchtigkeit in Richtung ihres Gleichgewichtspunkts anzuheben. Ja, du hast richtig gelesen: Dein angeblicher „Wunder-Entfeuchter“ ist in Wirklichkeit ein Befeuchter. Das ist so, als würdest du einen Heizkörper aufstellen, um dein Haus abzukühlen.

Damit deine Schüssel tatsächlich Feuchtigkeit aufnimmt, müsste die Umgebungsluft über 75% relative Luftfeuchtigkeit liegen. Das passiert manchmal sehr lokal, wenige Zentimeter vor einer eiskalten Fensterscheibe, wo sich ein Mikroklima bildet. Aber wir reden hier von ein paar Millilitern, die im Umkreis von wenigen Zentimetern aufgefangen werden. Das ist ungefähr so, als würdest du versuchen, ein Schwimmbecken mit einem Kaffeelöffel auszuschöpfen.

Aber mit trockenem Salz zum Entfeuchten, geht das dann?

Achtung! Schütten wir das Kind nicht mit dem (salzigen) Bade aus. Trockenes Salz funktioniert tatsächlich als Feuchtigkeitsabsorber. Grobes Salz in einem offenen Behälter zieht effektiv Wasserdampf aus der Luft an, saugt sich nach und nach mit Feuchtigkeit voll und verflüssigt sich schließlich zu Salzlake. Das ist das Prinzip der Deliqueszenz und das ist eine unbestreitbare physikalische Tatsache.

Nur hat auch trockenes Salz seine Grenzen! Ein Kilo Salz nimmt maximal einen halben Liter Wasser auf, bevor es komplett gesättigt ist. Um dir eine Vorstellung zu geben: Ein vernünftiger elektrischer Entfeuchter schafft das in wenigen Stunden. Dein Kilo Salz braucht dafür Wochen. Und wenn es gesättigt ist, musst du es austauschen.

Der einzige halbwegs sinnvolle Einsatz wäre allenfalls trockenes Salz in einem Schrank, einer Truhe oder einem schlecht belüfteten Kleiderschrank… Kurzum, in abgeschlossenen Räumen mit sehr kleinem Volumen. Aber ganz sicher nicht in einem 20-m²-Zimmer, in dem du deine Wäsche trocknest. Und vor allem: Die handelsüblichen Luftentfeuchter verwenden kein Kochsalz, sondern Calciumchlorid (CaCl₂), ein deutlich leistungsfähigeres Industriesalz, das bis zu 6 Wassermoleküle pro Salzmolekül aufnehmen kann. Das ist in keiner Weise vergleichbar mit dem NaCl aus deinem Salzstreuer.

Die wirklichen Lösungen gegen Kondenswasser an den Fenstern

Kommen wir zurück zum eigentlichen Problem, nämlich dem Beschlagen der Fenster. Kondensation entsteht, wenn die warme, feuchte Luft deines Raums auf die kalte Oberfläche der Fensterscheibe trifft. Der Wasserdampf geht in die flüssige Phase über und es bilden sich Tröpfchen. Und mit der Zeit siedelt sich leider Schimmel an. Das ist ein echtes Problem, das Millionen von Haushalten betrifft. Aber die Lösung ist keine Schüssel Salzlake. Es gibt jedoch Methoden, die tatsächlich funktionieren. Die sind bekannt und seit langem dokumentiert.

Täglich 5 bis 10 Minuten lüften. Ja, auch im Winter! Wenn du die Fenster für ein paar Minuten weit aufmachst, ersetzt du die feuchte Innenluft durch kalte Außenluft, die nach dem Aufheizen deutlich trockener ist. Das klingt erstmal widersprüchlich, ist aber reine Physik, denn kalte Luft enthält in absoluten Werten weniger Wasser als warme Luft. Das ist die wirksamste, einfachste Methode und sie ist völlig kostenlos.

Feuchtigkeitsquellen kontrollieren. Keine Wäsche in den Wohnräumen trocknen. Beim Kochen eine Dunstabzugshaube benutzen. Die Badezimmertür während und nach dem Duschen geschlossen halten. Überprüfen, ob deine Lüftungsanlage richtig funktioniert (ein Test mit einem Taschentuch vor der Abluftöffnung genügt).

Die Fensterisolierung verbessern. Doppelverglasung, intakte Dichtungen, nachts geschlossene Rollläden… Kurzum, alles was den Temperaturunterschied zwischen Innenluft und Glasoberfläche verringert, reduziert automatisch die Kondensation. Das ist einfach nur gesunder Menschenverstand in Sachen Wärmedämmung.

Ein Hygrometer benutzen. Ein kleines Gerät für ein paar Euro, das dir die tatsächliche relative Luftfeuchtigkeit deines Raums anzeigt. Zielbereich: zwischen 40% und 60%. Wenn du regelmäßig über 65% kommst, hast du ein Problem, das ernsthaft angegangen werden muss, und eine Schüssel mit was auch immer wird daran leider nichts ändern.

Das eigentliche Problem sind Wärmebrücken

Wenn du chronisch Kondenswasser an derselben Stelle hast, ist das kein Feuchtigkeitsproblem. Das ist ein Problem mit einer Wärmebrücke. Und keine Schüssel, kein chemischer Absorber und kein elektrischer Entfeuchter wird das lösen.

Eine Wärmebrücke ist eine Stelle an deinem Gebäude, wo die Dämmung unterbrochen oder unzureichend ist. Das kann ein Betonsturz sein, der die Wand ohne Isolierung durchquert, eine schlecht eingebaute Fensterlaibung, eine Ecke zwischen zwei Außenwänden oder eine Balkonplatte, die eine direkte Verbindung zwischen Innen und Außen herstellt… An dieser Stelle ist die innere Wandoberfläche deutlich kälter als der Rest. Und wenn die warme, feuchte Raumluft auf diese kalte Oberfläche trifft, kondensiert der Wasserdampf zwangsläufig. Das ist schlicht und einfach Physik und hat nichts mit Pech zu tun.

Die Falle dabei ist, dass viele Leute die Kondensation sehen und denken, sie hätten ein Feuchtigkeitsproblem. Also kaufen sie einen chemischen Absorber auf Calciumchlorid-Basis (diese berühmten kleinen Plastikwannen mit einer Nachfüllpackung, die alle 4 bis 6 Wochen ausgetauscht werden muss, bei jährlichen Kosten von über 200 €). Oder noch schlimmer, sie investieren in einen elektrischen Entfeuchter, der dauerhaft läuft und die Stromrechnung in die Höhe treibt. All das, um das Symptom zu behandeln, während die Ursache unangetastet bleibt. Das ist so, als würdest du jeden Tag Paracetamol gegen Zahnschmerzen nehmen und dich weigern, zum Zahnarzt zu gehen. Es lindert vorübergehend und am Ende wird es teurer als die eigentliche Behandlung.

Der richtige Ansatz ist also, die Wärmebrücke zu identifizieren und zu beseitigen. Konkret: Versuche die kalten Stellen in deiner Wohnung mit einem einfachen Infrarot-Thermometer aufzuspüren (die gibt es für unter 20 €, ein Werkzeug, das jeder zu Hause haben sollte). Dazu misst du die Oberflächentemperatur deiner Wände, deiner Fensterlaibungen und der Ecken. Wenn du einen Unterschied von mehr als 4 oder 5 °C zum Rest der Wand findest, hast du deine Wärmebrücke gefunden.

Die Lösungen hängen von der Art der Wärmebrücke ab. Eine schlecht gedämmte Fensterlaibung lässt sich oft schon mit einer Dichtungsmasse und einem Isolierstreifen für wenige Euro beheben. Ein freiliegender Betonsturz hingegen erfordert eine Dämmverkleidung oder einen Wärmebrückenkorrektor. Eine kalte Wandecke wiederum lässt sich mit einer dünnen Dämmplatte an der Innenseite verbessern. Für die schwereren Fälle (Balkonplatte, erdberührte Wand) kommen dann allerdings größere Baumaßnahmen ins Spiel.

Der entscheidende Punkt ist: Eine Wärmebrücke zu beseitigen ist eine Investition, die einmalig gemacht wird und das Problem dauerhaft löst. Und als Bonus reduzierst du tatsächlich deine Wärmeverluste und damit wird deine Heizkostenabrechnung spürbar leichter. Nicht um null wie bei einer hypothetischen Schüssel Salzlake, sondern in der Größenordnung von 5 bis 15% bei den Heizkosten, wenn eine Wohnung mehrere unbehandelte Wärmebrücken aufweist. Das ist also eine echte Low-Tech-Lösung, nachhaltig und langfristig wirtschaftlich. Das ist zugegebenermaßen weniger fotogen als eine perfekt inszenierte Schüssel Salz auf Instagram, aber unendlich wirkungsvoller.

Der eigentliche Skandal ist die Desinformationskette

Was an dieser Geschichte faszinierend (oder vielmehr deprimierend) ist, das ist die Verbreitungsmechanik. Ein erster Artikel wird rausgehauen, wahrscheinlich von einer KI oder einem unter Zeitdruck stehenden Redakteur, der noch nie ein Physikbuch aufgeschlagen hat. Die Überschrift ist reißerisch und die Keywords sind gut platziert. Also hebt Google den Artikel nach oben. Nichts Ungewöhnliches für diesen Konzern, denn das stellt das System nicht in Frage. Eine zweite Seite übernimmt ihn mit leichten Umformulierungen. Dann eine dritte. Dann veröffentlicht ein Mainstream-Medium, das sich für seriös hält, das Ganze mit ein paar Aufzählungspunkten und einem hübschen Foto einer Schüssel auf einer Fensterbank.

Und so wird eine physikalische Absurdität zu einem von Experten bestätigten Haushaltstipp. Er wird von Hunderttausenden von Internetnutzern gelesen und für gut befunden. Und niemand in der gesamten Kette hat sich fünf Minuten Zeit genommen, um den Inhalt auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Niemand hat „NaCl saturated solution equilibrium relative humidity“ in eine Suchmaschine eingegeben. Das Wort „hygroskopisch“ reichte offenbar aus, um der Sache einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen.

Es ist exakt derselbe Mechanismus wie bei politischer Desinformation oder im Gesundheitsbereich: Viralität belohnt das Sensationelle und nicht die Genauigkeit. Und im Bereich Ökologie und „grüne Tipps“ ist dieses Phänomen besonders perfide, weil es die Low-Tech-Lösungen diskreditiert, die tatsächlich funktionieren.

Wer verbreitet solche Desinformation? Eine kleine Weltreise der Leichtgläubigkeit

Dieser falsche Tipp wurde ohne jegliche Überprüfung von einer unfassbaren Menge an Medien veröffentlicht und wiederveröffentlicht, darunter auch Titel, die sich für seriös halten. Hier ein Auszug, der bei Weitem nicht vollständig ist, denn sonst wären wir morgen noch dabei:

Auf Seiten der USA und Kanada sind House Digest und The Weather Network darauf hereingefallen. In Deutschland haben die regionalen Netzwerke von IPPEN.MEDIA (Ludwigshafen24, Mannheim24) noch einen draufgesetzt, indem sie einen „finnischen Trick“ erfunden haben, damit das Ganze exotischer klingt. In Spanien haben allen Ernstes ¡Hola! (das People-Magazin), El Economista (eine Wirtschaftszeitung, kein Witz!), Infobae und La Nación den Unsinn weiterverbreitet.

In Frankreich hatte Presse-citron (gehört zur selben Gruppe wie 01net und Journal du Geek) die Dreistigkeit, nicht weniger als drei verschiedene Artikel zum gleichen aufgewärmten Thema zu veröffentlichen. Yahoo Actualités France hat die Sache ohne mit der Wimper zu zucken übernommen. 20 Minutes, Elle Adore, Demotivateur, Comment économiser, La Provence, Maison et Travaux und viele andere sind alle auf den Zug aufgesprungen.

In Großbritannien scheint der Daily Mirror die Maschinerie in Gang gesetzt zu haben, indem er einen gewissen Andy Ellis zitierte, einen „Experten“ für Haus und Garten bei Posh.co.uk, einer Deko-Website. Ein einziger Typ, der auf einer Deko-Seite einen Riesenunsinn raushaut… und schon wird das zum Evangelium für den gesamten Planeten. Der Daily Express, der Irish Mirror, HuffPost UK und Homes & Gardens sind ohne Widerspruch gefolgt.

Nach all dem eine Frage: Wenn diese „Redaktionen“ in der Lage sind, einen Tipp zu veröffentlichen, der der grundlegendsten Thermodynamik widerspricht, ohne sich fünf Minuten für eine Überprüfung zu nehmen, welche Glaubwürdigkeit verdient dann der Rest dessen, was sie veröffentlichen? Es wäre so einfach gewesen, kurz zu recherchieren, statt so einen haarsträubenden Müll zu veröffentlichen. Ich persönlich habe weniger als 5 Minuten gebraucht, um das auf DuckDuckGo zu überprüfen. Wobei es eigentlich gar keine Überprüfung war, weil ich den Schwindel sofort gerochen habe. So muss man arbeiten, wenn man ein seriöses Medium wie NovaFuture ist: Man recherchiert, bevor man irgendeinen Quatsch schreibt.

Hier zum Beispiel, worauf sich seriöse Arbeit stützt: L. Greenspan, „Humidity Fixed Points of Binary Saturated Aqueous Solutions“, Journal of Research of the National Bureau of Standards, 1977, 81A(1), pp. 89-96. Daten bestätigt durch das NIST (National Institute of Standards and Technology), etc.

Fazit: Was du dir aus all dem merken solltest

Aber es sind nicht nur die Mainstream-Medien und die Klickköder-Seiten, die in dieser Geschichte schuld sind. Wenn sie so handeln, dann weil sie ihr Publikum bestens kennen. Leute, die nach Sensationen gieren und das Ganze ins Nichts von Facebook und Co. posten, um sich wichtig zu machen. Um ihre paar erbärmlichen Sekunden Aufmerksamkeit zu ergattern, mit einer gut geölten Mechanik nach dem Motto: „Schau mal, ich bin schlau, weil ich diesen Trick kenne und du nicht.“ Und unter denen, die den berühmten Supertrick noch nicht kannten, werden viele genauso hell strahlen wollen wie ein Glühwürmchen am helllichten Tag, indem sie ihrerseits weiterteilen. Und so erschafft man aus der Leere das Nichts.

Willkommen in einer Zeit, in der die kommerziellen Medien so gut wie keine Gegenmacht mehr haben, die solche inakzeptablen Auswüchse verhindert. Eine Welt, in der ein selbsternannter Haus-und-Garten-Experte auf einer britischen Deko-Website zur wissenschaftlichen Referenzquelle für Dutzende von Redaktionen weltweit wird. Eine Welt, in der ein einziges wissenschaftliches Wort wie „hygroskopisch“ ausreicht, um eine thermodynamische Absurdität in einen schlauen Tipp zu verwandeln, den man zwischen zwei Hausmittelchen weitergibt.

Aber dir geht es gut! Du bist auf NovaFuture 🙂 Das erspart dir, mit deiner Schüssel Grobsalz auf der Fensterbank ziemlich dumm dazustehen 🙂 Übrigens, wenn du dir weitere peinliche Momente ersparen möchtest, schenk uns doch bitte einen Kaffee. Das motiviert uns, weitere Dummheiten aufzudecken, die die kommerziellen Medien so draufhaben. Und vor allem ein großes Dankeschön im Voraus, wenn du dir noch ein paar Sekunden Zeit nimmst, um diesen Artikel in deinem Umfeld zu teilen, denn anders als bei den Leitmedien und Klickköder-Seiten genießen wir keinerlei Nachsicht, was die Auffindbarkeit unserer Inhalte angeht. Sprich: Ohne ein Mindestmaß an Unterstützung von unseren Lesern sind wir dazu verdammt, ein freies Medium mit begrenzter Reichweite zu bleiben. Also lass uns gemeinsam das goldene Zeitalter des „Don’t hate the media, become the media!“ wiederbeleben. Denn deine Kraft, Inhalte zu schaffen und zu verbreiten, zählt wirklich. Und am Ende haben wir alle eine Rolle zu spielen, wenn wir eine andere Welt möglich machen wollen. Danke fürs Lesen und bis ganz bald zu neuen Abenteuern.

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